AMIRA
Amira tanzt, unterrichtet und choreografiert Orientalischen Tanz seit 29 Jahren und gehört damit zu den Pionierinnen des Orientalischen Tanzes in der Schweiz. Sie ist ausgebildete Tänzerin für Ägyptischen Tanz der Académie Zaza Hassan, Paris (1990), zertifizierte ESTODA®-Lehrerin (Essential Technique of Oriental Dance, 2007) und ausgebildete, zertifizierte jomdance®.Bühnentänzerin (JazzOrientalModern, 2009).
In Amiras Kursen widerspiegeln sich jahrelange Auftritts- und
Unterrichtserfahrung und die Essenz von knapp drei Jahrzehnten
permanenter Weiterbildung mit den besten Dozenten unserer Zeit. Amira
ist Inhaberin der Bauchtanzschule TAKSIM in Bern und Veranstalterin der
Schweizer ESTODA®-
und jomdance®-Ausbildungen
sowie der weltweit ersten Zertifikatsausbildung für Tribal Fusion Bellydance, TTCC.Amira unterrichtete zunächst in Biel, später in Bern, Lausanne und Yverdon. Als Kursleiterin der ersten Stunde seit 1997 im Berner Tanzstudio ISIS tätig, hat Amira bis zu ihrem Ausscheiden Ende März 2006 massgeblich zum hervorragenden Ruf des Studios ISIS auch über die Grenzen der Schweiz hinaus beigetragen.
Aus dem Wunsch heraus, das über so viele Jahre erworbene Wissen in grösserem Umfang weiter zu geben, eröffnete Amira im April 2006 die Berner Bauchtanzschule TAKSIM. Die von ihr entwickelte Unterrichtsmethode zielt darauf ab, Frauen jeden Alters und jeder Figur die Kunst des Orientalischen Tanzes professionell und gesundheitsfördernd zu vermitteln. Ihr weitgehend auf die persönlichen Bedürfnisse der Schülerinnen zugeschnittener Unterricht ermöglicht den Kursteilnehmerinnen, ihren eigenen, individuellen Tanzstil und persönlichen Ausdruck zu finden und weiter zu entwickeln.
Ihr Einfühlungsvermögen, ihr legendärer Unterrichtsstil und nicht zuletzt ihr einzigartiges tänzerisches und rhythmisches Können machen Amira zu einer prädestinierten Lehrerin für Orientalischen Tanz im allgemeinen und Ägyptischen Bauchtanz im besonderen. Die lange Liste jener Frauen, die ihre ersten Gehversuche im Bauchtanz bei Amira gemacht oder sich bei ihr den letzten tänzerischen Schliff geholt haben und heute selbst als Tänzerinnen, Lehrerinnen und Studiobetreiberinnen im In- und Ausland Erfolge feiern, spricht für Amiras fachliche Kompetenz und die hohe Qualität ihres Unterrichts.
Tanzen, heisst es bei Maya von Patel, sei die Hingabe an die Rhythmen des Lebens. Bauchtanzen heisst für Amira, sich selbst körperlich neu entdecken und erleben: die eigene Existenz als Frau annehmen. Folglich steht in ihrem Unterricht zunächst nicht die “Leistung“ im Mittelpunkt, sondern die Versöhnung des eigenen Körpers mit sich selbst. Für Amira soll nicht das Verströmen physischer Energie nach aussen den Tanz kennzeichnen, sondern die Vibration der Bewegung, das Füllen des Raumes mit der inneren Kraft der Tänzerin. In Amiras Vision soll die Tänzerin, vom Taksim verzaubert, nur dem virtuosen Spiel des Instruments gehorchen. In dieser aus Anspannung und Entspannung des tanzenden Körpers immer neu geborenen Hymne an die Natur, folgt jeder Ausdruck, jeder Hüftschwung seiner ureigenen Logik – eine symbolische Gestensprache, die zu entschlüsseln letztlich Aufgabe eines schauenden Publikums bleibt.